Ein eigenes Leben. Zu Arno Geigers Roman „Unter der Drachenwand“

1944. Bombenkrieg, Teenagerliebe und Soldatentraumata – Arno Geiger widmet sich in seinem Roman „Unter der Drachenwand“ dem letzten Kriegsjahr. Er entwirft ein Bild des beschädigten Lebens, zwischen dessen Einschnitten Momente der Normalität ein irritierendes Glück bedeuten.

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Auf Odyssee mit Rachel Cusk

Wenn ich Rachel Cusk lese, ist mein Mund vor Staunen leicht geöffnet, glaube ich. Nach Outline (2014) und Transit (2016) ist Kudos der jüngst erschienene dritte Teil ihrer „weiblichen Odyssee im 21. Jahrhundert“. Die Bände lassen sich gut einzeln lesen und überzeugen mich als Spielplatzleserin durch die brillianten kleinen Porträts immer neuer Figuren, die in sich viele kleine Romane enthalten – der Alice-Munro-Effekt.

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